Die Karde

by Ronny

Als Heilpflanze ist die Karde relativ unbekannt.
Durch die Fähigkeit ihrer Wurzel gegen Borreliose zu helfen,
gewinnt die Karde jedoch zunehmend an Bedeutung und Popularität.

Die Karde sieht aus wie eine Distel, ist es aber nicht,
sondern gehört in eine eigene Pflanzenfamilie.

Pflanzenfamilie: Kardengewächse = Dipsacaceae

Früher wurden die getrockneten, stacheligen Kardenköpfe zum Karden (Kämmen) der Wolle benutzt, eine wichtige Vorbereitung vor dem Spinnen zu Garn. Das ist auch ihre energetische Wirkung sie kämmt die innere Struktur aus und schafft so wieder eine “natürliche Ordnung”


Steckbrief der Karde

Haupt-Anwendungen:
Borreliose,
Heilwirkung:
antibakteriell,
blutreinigend,
harntreibend,
schweisstreibend

Anwendungsbereiche:
Immunsystem stärkend,
Verdauungsschwäche,
Magenschwäche,
Gallenschwäche,
Rheuma,
Gicht,
Ödeme,
Kopfschmerzen,
Hautkrankheiten,
Furunkel,
Sommersprossen,
Warzen,
Fingerwunden

wissenschaftlicher Name:
Dipsacus sativus, Dipsacus fullonum, Dipsacus sylvestris


englischer Name: Teasel
volkstümliche Namen:
Igelkopf, Immerdurst, Kardätschendistel,
Kämme, Kratzkopf, Krempeltestel, Raukarde, Strähl, Tuchkart,
Venusbecken, Walkerdistel, Weberdistel, Weber-Karde, Wilde Karde

Verwendete Pflanzenteile: Wurzel

Inhaltsstoffe: Scabiosid, Iridoide, Saponine

Sammelzeit: Herbst und Frühjar

Anwendung der Karde

Die Kardenwurzel kann man als Tinktur oder Tee gegen Borreliose einsetzen, wenn eine Therapie mit Antibiotika nicht anschlägt oder auch begleitend zu einer Antibiotika-Behandlung.

Der Einsatzzweck der Karde gegen Borreliose ist hochinteressant,
denn naturheilkundliche Methoden gegen diese Krankheit sind rar und selbst Antibiotika können oft nicht helfen.

Die Kardenwurzel soll auch generell eine Stärkung des Immunsystems bewirken.
Andere innerliche Heilwirkungen Ausser gegen Borreliose kann man die Kardenwurzel auch zur Stärkung der Verdauung und des Stoffwechsels anwenden.
So kann die Karde auch gegen rheumatische Erkrankungen helfen.
Ausserdem kann man die Karde bei Kopfschmerzen einsetzen.


Tinktur

Die Tinktur wird am besten aus der frischen geernteten Wurzel hergestellt.
Drei Wochen sollte man sie ziehen lassen, bevor man sie abseiht.

Von dieser Tinktur nimmt man dreimal täglich 5 – 50 Tropfen.
Wolf-Dieter Storl empfiehlt als Dosis sogar drei Esslöffel dreimal täglich von dieser Tinktur.
Zusätzlich sollte ein gesunder Lebenswandel mit gesunder Ernährung, Schwitzbädern usw. eingehalten werden.
1. Die Kardentinktur wird aus den Wurzeln der Karde hergestellt.
2. Die Wurzeln kann man im Spätherbst ausgraben.
3. Dann werden sie gründlich gewaschen.
4. Zerkleinern Sie die Wurzeln.
5. Das ist schwieriger als es aussieht, denn die Kardenwurzeln sind enorm hart.
6. Im Zweifelsfall nimmt man eine Astschere für diesen Zweck.
7. Füllen Sie die Kräuter in ein Schraubdeckel-Glas.
8. Lassen Sie noch etwa die Hälfte Platz im Glas.
9. Giessen Sie Doppelkorn über die Kräuter, bis sie gut bedeckt sind.
10. Verschliessen Sie das Glas.
11. Lassen Sie die Tinktur zwei bis sechs Wochen an einem warmen Ort ziehen.
12. Nach und nach nimmt die Tinktur immer mehr Farbe an.
13. Nach der Wartezeit wird die Tinktur abgefiltert. Dazu eignet sich ein Kaffeefilter.
14. Stülpen Sie den Kaffeefilter über ein zweites Glas.
15. Giessen Sie die Tinktur durch den Kaffeefilter.
16. Die fertige Tinktur tropft in das zweite Glas.
17. Anschliessend wird die Tinktur in eine dunkle Flasche abgefüllt.
18. Verschliessen Sie die Flasche.
19. Beschriften Sie die Flasche mit Inhalt und Datum.
20. An einem dunklen, kühlen Platz gelagert hält sich so eine Tinktur mindestens ein Jahr.


Tee

Aus der Kardenwurzel kann man auch einen Tee zubereiten.
Pro Tasse kocht man einen Teelöffel der zerkleinerten Wurzel kurz auf.


Äusserlich

Äusserlich kann man Abkochungen aus der Kardenwurzel
oder die verdünnte Tinktur gegen verschiedene Hautkrankheiten verwenden.

Sommersprossen sollen angeblich gebleicht werden und Warzen sollen schwinden.

Man kann sie auch gegen Furunkel und wunde Finger einsetzen.

Wertvoll ist es den Geist der Pflanze zu rufen, und um seine Heilende Kraft zu bitten, so das wirklich ein lebendiger Kontakt entsteht.

Sammeltipps
Die Wurzel der Karde gräbt man am besten im Herbst oder Frühjahr aus.

Entweder trocknet man sie zügig, möglicherweise bei knapp 40°C im Backofen,
oder man setzt aus der frischen Wurzel eine Tinktur an, wie weiter oben beschrieben


Energetische Wirkung

„Reinigung von seelischer Vergiftung“ Die Karde, wirkt dort, wo wir alle als Menschen eingebunden sind, wie z. B. im Familiensystem, im Glaubenssystem, den gesellschaftlichen Normen, den Dogmen, der Ideologie.
Das Hauptthema heißt „Seelische Vergiftung“. Hier geht es um das systematische Weitertragen von z. B. Schicksalen, Glaubensmustern, Glaubenssätzen, gesellschaftlichen Normen, Dogmen, Ideologien, die den eigenen Körper so in Krankheit versetzen, dass eine regelrechte Zerstörung stattfinden kann. Durch entsprechende Seelenarbeit kann dies bewusst werden.

Die Karde hilft verbrauchtes loszulassen und anzunehmen was ist. Sie hilft dem Menschen diese ihn krankmachende Glaubensmuster, Glaubenssätze, gesellschaftlichen Normen, Dogmen, Ideologien, übernommene Schicksale zu erkennen und zu korrigieren. Die Karde reinigt die Seele und den Geist von diesen krankmachenden Einflüssen. Die Energie der Karde treibt alles nach außen, raus aus der Seele, raus aus dem Geist, raus aus dem Körper. Ein intensiver seelischer und geistiger aber auch körperlicher Reinigungsprozess bringt wieder Gesundheit und Harmonie zu dem Menschen. Der Mensch verliert die Resonanz zu den Krankheiten, die er sich teilweise selbst kreiert. Die Karde hilft dem Körper wieder in die Regeneration zu kommen so das wirklich Heilung auf allen Ebenen geschehen kann.

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und auch andere seltene wertvolle
und ausgefallene Heilmittel bekommen.

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Hier noch ein wenig mehr zur Kade….